Das betterplace labtogether 2015 – die Leitkonferenz zu digitalen Innovationen fürs Gute – ist vorbei und wir bedanken uns bei allen, die an diesem Tag dabei gewesen sind – mit uns geworkshopt, gegessen gefeiert und diskutiert haben. Über Themen, die uns dieses Jahr bewegt haben: Digitale Flüchtlingshilfe, Zukunft der Arbeit und das Internet der Dinge.

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Impressionen vom labtogether 2015

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Speaker

Themen

Day 1
20 Nov 2015

New Work Order – Aufbruch in eine vernetzte Arbeitswelt

Keynote Zukunft der Arbeit: Die Zukunftsforscherin Birgit Gebhardt schlägt beim betterplace labtogether den Bogen vom Internet der Dinge zur Zukunft der Arbeit. Die intelligenten Systeme, die künftig unsere Versorgung im Alltag sicher stellen sollen, revolutionieren bereits jetzt unsere Arbeitswelt. Wie kommuniziert der Mensch mit Maschinen, Robotern und Rechnern, Sensoren und Software? Und mit welchen Kompetenzen wird er sich als Arbeitskraft gegenüber den lernfähigen Algorithmen in Zukunft behaupten können?
Birgit Gebhardt

Was brauchen wir für eine erfolgreiche Arbeit der Zukunft?

Die Digitalisierung verändert unsere Arbeitswelt: Seien es die Bedingungen, zu denen wir arbeiten, unsere Einstellungen gegenüber der Arbeit an sich oder die Jobs selbst – alles ist im Aufbruch. Doch wie gehen wir damit um? Auf welche Herausforderungen und Chancen müssen sich Beschäftigte einstellen? Welche Entscheidungen muss die Politik jetzt treffen, um die Weichen für die Zukunft richtig zu stellen? Wird es überhaupt noch Arbeit geben, so wie wir sie kennen? Diese Fragen – und einige mehr – stellt sich unser Panel mit spannenden Vertretern aus Unternehmens- und Nonprofit-Welt, Gewerkschaften und Selbstständigkeit.
Ole Wintermann
Michael Fischer
Carola von Peinen
Catharina Bruns
Marc-Sven Kopka

Warum das Internet der Dinge uns alle betrifft

Keynote Internet of Things:  Moderne Digitaltechnologien und Sensorik machen es möglich: Das Internet der Dinge. Gegenstände werden „smart“. Erheben Daten. Senden Daten. Empfangen Daten. Machen unser Leben an vielen Stellen leichter. Und ermöglichen neue Geschäftsmodelle. Wann betrifft uns das eigentlich? Was ändert sich für uns? Wissen wir, was mit unseren Daten passiert?
Lena-Sophie Mueller, Managing Director of Initiative D21 e.V. | CC BY 4.0, A. Bedoy
Lena-Sophie Müller

Drei Forderungen für ein gutes Internet der Dinge: Warum IoT nicht nur eine Sache der Industrieländer ist

Rede Internet of Things:  Das Internet der Dinge ist mehr als Smart Homes und twitternde Kühlschränke: Richtig angewandt, kann vernetzte Technik auch in Schwellen- und Entwicklungsländern wie Brasilien oder Kenia helfen, Lebensumstände zu verbessern. Doch was braucht es, um das Phänomen Internet der Dinge zur Lösung sozialer Probleme zu nutzen? Katrin Bornemann, Referentin für IKT und Digitales im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, stellt die Ergebnisse des heute veröffentlichten Landscape Review zum Internet der Dinge vor – und erläutert, welche Entwicklungen jetzt die wichtigsten sind.
Katrin Bornemann

How to touch a billion lives? The way innovations in IoT happen in Asia and in Germany (English)

Q&A Internet of Things: Sind open-source Technologien die Lösung? Wie ermöglichen wir Innovationen, die tatsächlich dem Menschen nutzen? Und wie unterscheiden sich eigentlich die Möglichkeiten und Voraussetzungen für die Nutzung des Internet der Dinge in Industrie- und Schwellenländern? Jeevan Gnanam, CEO von Orion City in Sri Lanka im Gespräch mit der Trendforscherin und Autorin des Landscape Review, Kathleen Ziemann und Stephan Noller, Unternehmer und Gründer von urbich. 
Jeevan Gnanam
Stephan Noller
Kathleen Ziemann

Digitale Flüchtlingshilfe: Wie das Internet Menschen auf der Flucht hilft

Keynote Digitale Flüchtlingshilfe: Aktuelle Sachspenden-Listen über Google Docs, hilfreiche Übersetzungen via Skype und mobile Geldspenden an Unterstützergruppen vor Ort: die Herausforderungen der aktuellen Flüchtlingsströme haben neue Engagementformen über das Internet initiiert. Ist das nur ein Strohfeuer oder sehen wir den Beginn neuer digitalen Mitwirkung, die über Clicktivism hinaus geht?
Björn Lampe

From Crisis to Co-Creation: Refugees on Rails (English)

Input Digitale Flüchtlingshilfe: Refugees are too often seen only as a problem within Europe. Refugees on Rails want to prove that our new neighbours offer an opportunity for Europe to enrich its culture and boost its economy. By creating a coding school, the project aims to help refugees build their credentials as software developers and provide them the opportunity to work with startups and tech companies.
Anne Kjær Riechert

REFUNITE’s work leveraging digital technology to reconnect refugees with lost loved ones (English)

Input Digitale Flüchtlingshilfe: For the first time since World War II, there are more than 50 million forcibly displaced people globally. The contexts are diverse, but a common experience of escape from war or disaster is an attendant scattering of loved ones. REFUNITE works globally – with a focus on Africa and the Middle East – to give more than 400,000 current users some degree of agency in family reconnection. We do this via a free mobile search tool that is accessible online or offline, with smartphones or basic feature phones.
Nishant Shah

Do we need more tech or more humanity? Potential and limitations of digital refugee work. (English)

Diskussion Digitale Flüchtlingshilfe: Menschen helfen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten, teilweise alles verloren haben: Geht das überhaupt mit Smartphone und Laptop? Nishant Shah, Afrika-Direktor von Refugees United und Anne Kjaer Riechert, Mitgründerin von Refugees on Rails diskutieren mit Björn Lampe, wie digitale Technologien helfen – und wo sie uns in der Hilfe behindern.
Nishant Shah
Anne Kjær Riechert
Björn Lampe
13.00

Mittagspause

Workshops

In unseren zahlreichen Workshops bekommst Du die Möglichkeit, tiefer in die Themen einzutauchen: Welche Fallstricke gibt es im Crowdfunding, wie können offene Standards im Bereich Internet of Things genau aussehen, wie funktioniert Datennutzung bei Bürgerplattformen? Klicke hier und such Dir deine beiden Favoriten aus!

The Science of Giving. A Global Adventure (English)

Keynote Philanthropie 2.0: Dave Erasmus will share his journey from learning the science of giving as a UK CEO of Givey.com to living in San Francisco, finding fellow compassionate problem solvers, working with the UN and YouTube to create a new kind of social engagement. All his insights and experiments can be found at http://youtube.com/daveerasmus and http://daveerasmus.com
Dave Erasmus

Hackers, Fixers and Lone Rangers: What is the Future of Technology for Development? (English)

Kritische Keynote: Classes in social innovation, technology-for-development and design thinking have become increasingly popular in recent years. On the one hand, this might be seen as a good thing. But does a career in social change really begin in the classroom, or out in the real world? How much social change is planned, and how much accidental? And which approach tends to lead to the most meaningful, lasting or impactful solutions? In his talk, Ken Banks will talk about the rise of innovation ‚outside the system‘, and how this is beginning to challenge conventional thinking around social innovation and the source of technology-for-development projects and interventions.
Ken Banks

Wie sieht die digital-soziale Welt von morgen aus? Eine Entdeckungsreise mit dem Trendradar und Lab Around the Word

Start-up-Finanzierung in Ägypten, digitale Staatsbürgerschaften in Estland und eine japanische App für den Toilettenbesuch: Das betterplace lab war wieder auf weltweiter Forschungsreise und hat die besten, wirkungsvollsten, abgefahrensten digital-sozialen Innovationen mitgebracht. Doch nicht nur das, Moritz stellt auch den brandneuen Trendaradar vor: unsere Plattform voller inspirierender Geschichten, Beispiele und Analysen. Der perfekte Abschluss des betterplace labtogether.
Moritz Eckert
18:30

Drinks und Buffet

Location

Kraftwerk Berlin
Köpenicker Str. 70, 10179 Berlin
+ 49 (0) 3076764488 - 46labtogether@betterplace.org

Sponsoren

Vielen Dank an alle unsere Partner und Unterstützer. Wir freuen uns, dass ihr mit uns das betterplace labtogether 2015 möglich macht!

Medienpartner

Und dann noch einen herzlichen Dank an unsere Kooperationspartner. Mit Eurer Unterstützung ist das betterplace labtogether 2015 in aller Munde!